• Diversität, Repräsentanz und Diskriminierung

      Unsere Gesellschaft ist vielfältig, in ihr leben Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, sexueller Identitäten, Religionen und Weltanschauungen. Wie bilden Politik, Medien und auch Unternehmen diese Diversität ab? Und wie wirkt sich eine fehlende Repräsentanz auf unsere Gesellschaft aus?

      Die Lernenden setzen sich im Rahmen dieses Bildungsimpulses mit den Themen Diversität, Repräsentanz und Diskriminierung auseinander und werden an die Reflexion persönlicher und struktureller Vorstellungen herangeführt. Sie üben sich darin, die Betroffenenperspektive nachzuvollziehen und werden so sensibler gegenüber Diskriminierung.

      Hier finden Sie einen möglichen Unterrichtsverlauf und die entsprechenden Materialien:





    • Darstellung angelehnt an Studien der MaLisa Stiftung

      Berichterstattung in TV-Informationssendungen
      • Untersuchte Sender: ARD-Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1
      • Untersuchte Sendungen: Informationssendungen ab 18 Uhr (Nachrichten, Sondersendungen, Talkshows, Magazine und Reportagen). Insgesamt wurden 174 Sendungen mit Corona-Bezug analysiert.
      • Untersuchte Personen: Erfasst wurden Hauptakteurinnen und -akteure (insgesamt 2.240). Dazu zählen sowohl Medienschaffende (Journalismus, Reportagen, Nachrichtenmoderation und Talkshow-Hosts) als auch Fachleute und Alltagspersonen, die zentral im Bild waren und namentlich genannt wurden.
      • Die Daten für die insgesamt 1.299 Fachleute, die als solche zu unterschiedlichen Themenbereichen mit Corona-Bezug in den Sendungen eingeführt wurden, sind in den Ergebnissen gesondert aufgeführt.
      • Gezählt wurden auch nonbinäre, diverse oder andere geschlechtliche Identitäten. Da ihr Anteil bei 0 Prozent lag, erscheinen sie nicht in der Aufbereitung der Ergebnisse.

      Berichterstattung in Online-Auftritten von Printmedien
      • Analyse der Berichte mit Corona-Bezug in den Online-Ausgaben von 13 Printmedien (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt, Neues Deutschland, Nordbayern-Kurier, Spiegel, Stern, Stuttgarter Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, taz, Welt)
      • Insgesamt wurden 79.807 Artikel untersucht.
      • In einer automatisierten Analyse wurden die in der corona-spezifischen Berichterstattung vom 16. bis 30. April 2020 genannten Personen nach Geschlecht erfasst.
      • Zudem wurde erhoben, wie häufig die folgenden Begriffe in den Berichten mit Corona-Bezug vorkamen: Experte/n, Expertin/nen, Virologe/n, Virologin/nen sowie Forscher, Forscherin/nen.

      Alle Daten und Fakten ebenso wie die Grafiken wurden aus Studien der MaLisa Stiftung entnommen.


      Diesen Bildungsimpuls als Textversion (Link in neuem Fenster)
    • Janina Wiegand für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg auf Basis des Blended Learning Kurses „Politische Medienbildung“ von Erkan Binici