Barrierefreier Text: Interaktive Weltkarte
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Übersicht
Zu sehen ist eine Weltkarte mit mehreren anklickbaren Image Hotspots verteilt.
Schönheitsideale in westlichen Ländern
Das erste ist auf den USA, beziehungsweise Nordamerika gesetzt und beinhaltet mit dem Titel „Schönheitsideale in westlichen Ländern“ folgenden Text:
In Nordamerika wird oft ein schlanker, athletischer Körper mit blonden Haaren und blauen Augen als Schönheitsideal propagiert. Weiße, lediglich von der Sonne gebräunte Haut, ist ebenfalls ein häufig anzutreffendes Schönheitsideal, vor allem in den USA. Dies vermittelt Frauen mit dunklerer Haut möglicherweise den Eindruck, mit der „falschen“ Hautfarbe geboren worden zu sein, was wiederum zu einem niedrigen Selbstwertgefühl und einem verzerrten Körperbild führen kann.
Insbesondere in den USA zeigt sich, dass nicht nur westliche Länder Schönheitsstandards in den Kolonien setzten, sondern auch umgekehrt z.B. afrikanische Schönheitsmerkmale in der westlichen Welt zum Trend werden. Celebrities wie z.B. Jennifer Lopez und Kim Kardashian sind unter anderem für ihren großen Po bekannt. Po-Vergrößerungen, sogenannte Brazilian Butt Lifts, gehören zwar zu den gefährlichsten Operationen, sind aber längst gefragte Eingriffe im Portfolio der amerikanischen und europäischen Schönheitschirurgie.
Schönheitsideale in westlichen Ländern
Das nächste Image Hotspot ist auf Deutschland, beziehungsweise Europa gesetzt. Der zugehörige Text ist ebenfalls mit „Schönheitsideale in westlichen Ländern“ betitelt:
Wie wir bei der Definition bereits erfahren haben, unterscheiden sich Schönheitsideale je nach Kultur und Epoche. Während früher in erster Linie Frauen für ihre äußere Schönheit und Attraktivität bewertet wurden, wird heute zunehmend auch von Männern erwartet, dass sie bestimmten Schönheitsstandards entsprechen.
So gilt mittlerweile in der westlichen Welt für Frauen wie für Männer gleichermaßen: Fit ist das neue Sexy. Der weibliche Körper entspricht diesem Ideal, wenn er schlank ist, aber Rundungen an Brust und Po hat; der männliche Körper, wenn er schlank, aber muskulös ist und breite Schultern sowie schmale Hüften (die sogenannte V-Form) aufweist. Das weibliche Gesicht gilt als schön, wenn es mit großen, ausdrucksstarken Augen, makelloser Haut, langem Haar und markanten Wangenknochen versehen ist. Das männliche Gesicht zieren ein kantiges Kinn sowie volles Haar.
In Europa sind wie in Nordamerika und in Australien schlanke Körperformen und hellere Haut weit verbreitet, wenngleich die spezifischen Merkmale je nach Land variieren können.
Schönheitsideale in Asien
Das dritte ist auf China, beziehungsweise Asien gesetzt und beinhaltet mit „Schönheitsideale in Asien“ betitelt folgenden Text:
In vielen asiatischen Ländern wird helle Haut als zentrales Schönheitsideal angesehen. Wie viele andere wird auch dieser Trend durch Medien und Werbung verstärkt. So werden z.B. erfolgreich Kosmetika mit Bleichmitteln angepriesen. Mit ihrer Hilfe soll die Haut aufgehellt werden, obwohl viele der bleichenden Wirkstoffe als gesundheitlich bedenklich gelten. Der Ursprung dieses verbreiteten Schönheitsideals liegt in der Kolonialzeit, in der westliche Länder große Teile Asiens besetzten und helle Haut zum Statussymbol wurde. Problematisch sind diese historisch gewachsenen Schönheitsideale deshalb, weil sie – z.B. aufgrund einer vermeintlich „falschen“ Hautfarbe – sowohl körperliche als auch psychische Probleme verursachen können.
Ein weiterer asiatischer Trend ist z.B. der Kawaii-Trend in Japan ("Kawaii" ist der japanische Ausdruck für „liebenswert“, „süß“, „niedlich“, „kindlich“ oder „attraktiv“). Dabei versuchen junge Frauen möglichst kindlich und unschuldig auszusehen. Auch hierbei unterstützt die Kosmetikindustrie – in Japan mit dem weltweit zweitgrößten Kosmetikmarkt nach den USA.
Schönheitsideale in Lateinamerika
Der nächste Image Hotspot ist auf Brasilien, beziehungsweise Lateinamerika gesetzt und beinhaltet mit dem Titel „Schönheitsideale in Lateinamerika“ folgenden Text:
Für lateinamerikanische Frauen gelten oft helle Haut und ein kurviger Körper als schön. Auch hier hat die Kolonialzeit, in der europäische Länder weite Teile Lateinamerikas beherrschten, Spuren hinterlassen und das Schönheitsempfinden der Menschen geprägt.
Brasilien beispielsweise ist der viertgrößte Kosmetikmarkt der Welt nach den USA, Japan und China. Außerdem führt Brasilien weltweit die meisten chirurgischen Schönheitsoperationen durch (im Jahr 2022).
Schönheitsideale in Afrika
Der nächste Image Hotspot ist auf der Demokratischen Republik Kongo, beziehungsweise Afrika gesetzt. Der zugehörige Text trägt den Titel „Schönheitsideale in Afrika“:
Die Schönheitsideale in den rund 54 anerkannten Staaten Afrikas sind so vielfältig wie ihre Kulturen selbst. Bestimmte Ideale findet man jedoch über Ländergrenzen hinweg in weiten Teilen Afrikas, nämlich helle Haut und glatte Haare. Diese Merkmale wurden in der Kolonialzeit, in der westliche Länder große Teile Afrikas besetzten, zum Statussymbol und Schönheitsideal. Auch heute noch hat dieser Gedanke Auswirkungen auf das Leben der Afrikaner/-innen. So können Menschen mit dunklerer Haut manchmal Schwierigkeiten haben, eine/-n Partner/-in zu finden.
Allerdings gibt es auch Afrikaner/-innen, die an traditionell afrikanischen Schönheitsidealen festhalten und sich bewusst von den kolonialen Einflüssen distanzieren. Diese Haltung nimmt in den letzten Jahren weiter zu, sodass immer mehr Afrikanerinnen ihre dunkle Haut, die krausen Locken und breiten Hüften mit Stolz tragen.
Schönheitsideale in westlichen Ländern
Der letzte Image Hotspot ist auf Australien gesetzt und beinhaltet mit dem Titel „Schönheitsideale in westlichen Ländern“ folgenden Text:
In Australien wird durch die Präsenz athletischer Frauen in den sozialen Medien ein starker Fokus auf Fitness und einen schlanken Körper gesetzt.