• Die JIM-Studie 2024 offenbart durchaus Unterschiede im Spielverhalten von Jungen und Mädchen, die über rein digitale Aktivitäten hinausgehen. Insgesamt spielen 71% aller befragten Jugendlichen täglich oder sogar mehrfach täglich. Dabei spielen Jungen signifikant häufiger und regelmäßiger als Mädchen: 83% der Jungen und 58% der Mädchen gaben an, Gaming als Freizeitbeschäftigung nachzugehen.

      Jungen verbringen nicht nur mehr Zeit mit Gaming, sondern spielen auch häufiger auf spezifischer Gaming-Hardware wie tragbare oder feste Spielekonsolen oder dem Computer. Bei Smartphone- und Tablet-Spielen sind die Unterschiede in der Nutzung zwischen den Geschlechtern gering. Auch bei der Präferenz bestimmter Games gleichen sich die Geschlechter an.

      Spielen findet unterschiedliche Ausdrucksformen – doch unabhängig davon, ob digital oder analog, ob im Wettkampf oder in kreativen Prozessen: Spielen erfüllt für alle (jungen) Menschen eine grundlegende Funktion.


    • Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2024). JIM-Studie. Verfügbar unter: https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/ (Zugriff am: 15.12.2025).