• Der Selbstlernkurs „Film & Video – Planen, Drehen & Bearbeiten“ ist in seinen Inhalten und seiner Struktur hochgradig relevant für die Leitperspektiven des Bildungsplans 2016 in Baden-Württemberg.

      Er überführt die übergreifenden Bildungsziele in konkrete, praxisorientierte Aufgaben und fördert damit sowohl Fachwissen als auch Schlüsselkompetenzen. Die Relevanz des Kurses konzentriert sich dabei primär auf die Medienbildung, berührt aber auch essenzielle Aspekte der Beruflichen Orientierung sowie der Prävention und Gesundheitsförderung.

      Der Selbstlernkurs „Film & Video – planen, drehen & bearbeiten“ ist in seinen Inhalten und seiner Struktur hochgradig relevant für die Leitperspektiven des Bildungsplans 2016 in Baden-Württemberg. Er überführt die übergreifenden Bildungsziele in konkrete, praxisorientierte Aufgaben und fördert damit sowohl Fachwissen als auch Schlüsselkompetenzen. Die Relevanz des Kurses konzentriert sich dabei primär auf die Medienbildung, berührt aber auch essenzielle Aspekte der Beruflichen Orientierung sowie der Prävention und Gesundheitsförderung.Der gesamte Kurs operationalisiert die Leitperspektive Medienbildung, indem er Lernende befähigt, sich als mündige und kompetente Medienproduzenten zu begreifen.

      • Produktion und Präsentation: Die Anleitungen zur Erstellung von Erklärvideos, Stop-Motion-Filmen oder Kurzfilmen erfüllen die Forderung nach der Erstellung einfacher digitaler Medienprodukte direkt. Die Lernenden erwerben praktische Fähigkeiten im Umgang mit Programmen wie iMovie und Stop Motion Studio.
      • Medienanalyse: Durch das bewusste Erlernen von filmischen Gestaltungsmitteln wie Einstellungsgrößen (Totale, Nahaufnahme) und Kameraperspektiven (Frosch-, Vogelperspektive) entwickeln die Lernenden ein tieferes Verständnis für die Wirkungsweise audiovisueller Medien. Diese aktive Produktion schult die Rezeptionskompetenz und ermöglicht eine kritische Analyse fremder Filme.
      • Informationstechnische Grundlagen: Der Kurs vermittelt technisches Grundwissen zu Bildrate, Auflösung und dem Einsatz von Hilfsmitteln (z. B. Mikrofon, Stativ-Ersatz), was die Handlungsfähigkeit im digitalen Raum stärkt.
      • Jugendmedienschutz und Recht: Die Auseinandersetzung mit Drehgenehmigungen, dem Urheberrecht sowie dem Recht am eigenen Bild ist essenziell für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medieninhalten und erfüllt die Forderung nach der Beachtung von Grundregeln zu Datenschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen.

      Das Filmprojekt simuliert einen kompletten Produktionsprozess und fördert damit berufsvorbereitende Schlüsselqualifikationen, die über das Medienfeld hinaus relevant sind.

      • Projektmanagement: Der strukturierte Ablauf von der ersten Idee (Exposee) über das detaillierte Treatment und das Drehbuch bis hin zur visuellen Ablaufplanung im Storyboard schult die Fähigkeit zur zielorientierten Planung komplexer Aufgaben.
      • Team- und Kommunikationsfähigkeit: Filmprojekte sind per Definition Teamarbeit. Sie erfordern die Übernahme unterschiedlicher Rollen (Autor, Kamerafrau, Cutter) und machen eine effektive Koordination und Kommunikation innerhalb der Gruppe notwendig, um ein großartiges Ergebnis zu erzielen.
      • Prozessorientierung: Die Lernenden gestalten aktiv den gesamten Produkt- und Prozessverlauf und erleben damit die Wertschöpfungskette von der Konzeption bis zur finalen Veröffentlichung.

      Obwohl nicht der Hauptfokus, trägt die Projektmethode zur Stärkung der psychosozialen Kompetenzen bei.

      • Steigerung des Selbstvertrauens: Die Herausforderung, ein eigenes, fertiges Produkt zu schaffen, das Spaß macht und ein großartiges Ergebnis liefert, steigert die Motivation und das Selbstvertrauen der Lernenden.
      • Resilienz: Die Kursinhalte thematisieren, dass man eine Szene manchmal „öfter drehen muss“ und fördern damit den konstruktiven Umgang mit Fehlern und Frustration im Team.