⁉️ Und fertig…!? Nein, so schnell geht es nicht! Denn vieles wird erst in der Nachbearbeitung, das heißt in der Postproduktion, gestaltet. Sortiere zuerst die unbrauchbaren Szenen aus, zum Beispiel Aufnahmen mit einem Finger vor der Linse oder verwackelte Sequenzen.
💡Wusstest du schon? Für eine Stunde Film werden im professionellen Bereich durchschnittlich 20 Stunden Material benötigt. Wähle die besten Aufnahmen (Takes) aus, die du dann im Schnittprogramm in die Timeline hochlädst.
Rohschnitt
Feinschnitt
Rohschnitt
Schneide zuerst alle Szenen, wie im Storyboard vorgegeben, aneinander, sodass ein flüssiger Ablauf entsteht.
Feinschnitt
Hier kannst du den Film noch einmal optimieren, indem du einzelne Szenen kürzt, verlängerst, verschiebst oder Übergänge veränderst.
Bevor euer Film wirklich rund wirkt, lohnt sich ein genauer Blick auf typische Stolperfallen in der Nachbearbeitung. Viele Fehler entstehen ganz unbewusst – etwa unsaubere Schnittübergänge, unpassender Ton oder fehlende Synchronität zwischen Bild und Audio. Mit ein paar einfachen Hinweisen könnt ihr diese Probleme leicht vermeiden und euren Film deutlich professioneller wirken lassen. Die folgenden Punkte zeigen euch, worauf ihr besonders achten solltet.
Oft lassen sich Szenen am Anfang und Ende kürzen. Für sehr langsam ablaufende Prozesse eignet sich manchmal die Zeitraffer-Funktion.
Gesprochene Sätze sollten im Film nicht mittendrin beginnen oder enden.
Der Ton muss zu den (Lippen-)Bewegungen im Bild synchron sein.
Da Szenen nicht immer in der richtigen Reihenfolge gedreht werden können, achte darauf, dass die Anschlüsse zwischen zwei Szenen logisch sind.