Die Inhalte dieses Selbstlernkurses greifen zentrale Leitperspektiven des Bildungsplans auf und verbinden praxisorientiertes Lernen mit fächerübergreifenden Kompetenzen.
Prävention und Gesundheitsförderung (PG)
Mobbing und Gewalt: Die explizite Behandlung von Datenschutz und dem verantwortungsvollen Umgang mit Online-Inhalten trägt zur Prävention im Bereich Cybermobbing und Hassrede bei.
Berufliche Orientierung (BO)
Fachspezifische und handlungsorientierte Zugänge zur Arbeits- und Berufswelt: Die Reduktion des Projektmanagements auf die vier Phasen (Start, Planung, Durchführung, Abschluss) und die Anwendung der SMART-Methode für die Zielsetzung simulieren reale betriebliche Abläufe.
Einschätzung und Überprüfung eigener Fähigkeiten und Potenziale: Für den Projekterfolg sind unterschiedliche Stärken und Talente (z.B. „Organisationstalent“, „Kreativer Kopf“, „Technik-Profi“, etc.) für den Projekterfolg notwendig.
Planung und Gestaltung des Übergangs in Ausbildung, Studium und Beruf: Die Schulung in Problemlösung, Ressourcenmanagement und der Anwendung von Planungstools (z. B. Kanban-Boards) vermittelt Future Skills und bereitet so auf Ausbildung und Studium vor.
Medienbildung (MB)
Medienanalyse: Der Abschnitt zum „Rückblick“ und zur 3-2-1-Methode fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Produkt und dem Prozess, was eine Kernanforderung der Medienmündigkeit ist.
Produktion und Präsentation: Es schult die Fähigkeit, Medieninhalte zielgruppenorientiert zu planen und zu gestalten (z. B. durch Storyboards).
Produktion und Präsentation: Es führt Lernende vom Konsumenten zum Produzenten, indem es konkrete Schritte zur Erstellung von Podcasts, Videos oder anderen digitalen Inhalten vermittelt.
Informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz: Es thematisiert explizit und praxisnah ethisch-rechtliche Aspekte wie das Urheberrecht und den Datenschutz (Recht am eigenen Bild, Einwilligung zur Veröffentlichung).
Verbraucherbildung (VB)
Medien als Einflussfaktoren: Die kritische Auseinandersetzung mit Medienformen (z. B. die Erstellung eines Erklärvideos über Desinformation oder Nachhaltigkeitsthemen) schärft das Bewusstsein für die Mechanismen des Medienkonsums und die Unterscheidung von Information und Werbung.
Deutsch, Bildende Kunst (BK), Musik (Mu), Fremdsprachen
Die Kreativmethoden helfen bei der Stoffgliederung vor der Textproduktion in Deutsch und Fremdsprachen sowie bei der Entwicklung eines ästhetischen Konzepts (Drehbuch, Sounddesign) in Bildende Kunst und Musik.
Die Placemat-Methode schult die gemeinschaftliche, strukturierte Ideenfindung in allen Fächern.
Die SMART-Methode wird für die präzise Formulierung von Hypothesen in NW-Fächern oder technischen Zielen in WTH angewendet. Kanban-Boards und Zeitmanagement sind essenziell für die Strukturierung von Langzeitversuchen, die Dokumentation technischer Prozesse und die Organisation komplexer Rechercheprojekte in Gemeinschaftskunde.
Deutsch, Fremdsprachen (E, F), Geschichte (G), Geografie (Geo)
Die Produktion von Podcasts oder Erklärvideos ermöglicht die direkte Anwendung von Sprech- und Präsentationskompetenzen (Rhetorik) in Deutsch und Fremdsprachen.
In Geschichte und Geografie dient die Erstellung von Kurzdokumentationen oder virtuellen Rundgängen der medialen, zeitgemäßen Aufbereitung von historischen Prozessen oder geographischen Phänomenen.
Gemeinschaftskunde (GK), Deutsch, Ethik/Religion, alle Fächer
Die Veröffentlichung (und die damit verbundene Einwilligung) ist der zentrale Ankerpunkt für die Vermittlung von Urheberrecht und Recht am eigenen Bild (Gemeinschaftskunde).
Die Reflexionsmethoden (3-2-1-Methode) schulen die metakognitive Kompetenz in allen Fächern, indem sie die Schülerinnen und Schüler anleiten, den eigenen Lern- und Arbeitsprozess kritisch zu bewerten und so die Qualität zukünftiger Leistungen (z. B. GFS) zu steigern.