In der Klasse 9b startet am Montagmorgen eine Projektwoche. Die Klasse sitzt gespannt im Medienraum. Die Lehrkraft erklärt:
„Ihr werdet in dieser Woche ein eigenes Medienprojekt entwickeln – von der ersten Idee bis zur Präsentation. Ihr entscheidet selbst, ob es ein Video, ein Podcast oder ein Social-Media-Projekt wird. Wichtig ist: Ihr arbeitet im Team und nutzt die Methoden, die ihr im Kurs kennengelernt habt.“
Die Lernenden bilden Teams. Schauen wir uns das Vorgehen zwei der Gruppen mal genauer an:
MediaCrew 🎮 – Jan, Dominik und Aylin PixelPower 🌱 – Sarah, Leon und Fatima
Die Lehrkraft gibt den Startimpuls: „Beginnt mit der Themenfindung. Startet zunächst mit einem allgemeinen Brainstorming und nutzt dann die Mindmap oder Placemat-Methode, um eure Ideen auszuarbeiten.“
Tag 1: Ideenfindung und Rollenverteilung
MediaCrew 🎮
MediaCrew setzt sich an einen Tisch und startet eine Mindmap. Als Thema wählen sie „Gaming“.
Nach kurzer Diskussion sagt Jan: „Gaming ist cool, aber wir sollten auch über die Schattenseiten reden.“
Dominik nickt: „Ja, und Tipps für Eltern sind auch wichtig.“
In die Mitte schreiben sie also „Gaming“. Von dort aus wachsen Äste: „Risiken“, „Trends“, „Tipps für Eltern“, „Suchtprävention“.
Wie geht es weiter? Jan übernimmt die Organisation, Dominik die Technik, Aylin die Moderation und kreative Gestaltung.
PixelPower 🌱
PixelPower entscheidet sich für die Placemat-Methode. Die Gruppe legt ein großes Blatt Papier mit fünf Feldern auf den Tisch: vier äußere Felder und ein zentrales Feld.
Phase 1 – Einzelarbeit: Alle arbeiten still für sich und notieren Ideen in ein äußeres Feld. Sarah schreibt „Mülltrennung“, Leon „Upcycling“, Fatima „Energiesparen“. Phase 2 – Rotation: Das Placemat wird im Uhrzeigersinn gedreht. Alle lesen die Ideen der anderen und ergänzen eigene Gedanken. Leon fügt bei Sarahs Feld „Plakate für Mülltrennung“ hinzu, Fatima ergänzt bei Leon „DIY-Upcycling-Workshop“. Phase 3 – Diskussion: Nach der Rotation diskutiert die Gruppe: „Was passt am besten zu unserer Schule?“ Sarah schlägt vor: „Nachhaltigkeit im Alltag – das ist konkret und machbar.“ Alle stimmen zu. Im zentralen Feld steht nun: „Video: Green School – Nachhaltigkeit im Alltag“.
Wie geht es weiter? Sarah plant und koordiniert, Leon kümmert sich um Kamera und Schnitt, Fatima übernimmt Interviews und Ton.