• Das Vertrauen von Jugendlichen in bestimmte Einrichtungen oder Personen kann je nach Altersgruppe und Erfahrungen unterschiedlich ausfallen. So zeigen Studien, dass Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren im Vergleich zu Jüngeren eher politisch interessiert sind und auch ein größeres Vertrauen in politische Institutionen und Personen haben.

      Allerdings haben viele Jugendliche im Allgemeinen ein geringes Vertrauen in politische Entscheidungsträger/-innen und Institutionen, was auch mit einer zunehmenden politischen Skepsis und kritischen Haltung gegenüber der Politik einhergeht. Ein Grund dafür kann beispielsweise das Fehlen von Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen sein.

      Darüber hinaus spielen auch das soziale Umfeld und die Erfahrungen eine Rolle bei der Bildung des politischen Vertrauens von Jugendlichen. Ein positiver Einfluss kann beispielsweise durch engagierte Eltern, Lehrkräfte oder andere Vorbilder ausgeübt werden.

    • Bürgermeisterinnen/Bürgermeister: n = 2107 (gewichtet; ungewichtete Fallzahl: 2090).
      Expertinnen/Experten: n = 2108 (gewichtet; ungewichtete Fallzahl: 2091).
      Öffentlich-rechtliche Medien: n = 2109 (gewichtet; ungewichtete Fallzahl: 2092).
      Politikerinnen/Politiker: n = 2115 (gewichtet; ungewichtete Fallzahl: 2101).
      Politische Parteien: n = 2105 (gewichtet; ungewichtete Fallzahl: 2086).

      Alle Daten und Fakten ebenso wie die Grafiken wurden der Jugendstudie 2022 entnommen.


      Dieses Schaubild als Textversion (Link in neuem Fenster)
    • Jugendliche sind in der Regel sehr kritisch gegenüber politischen Entscheidungen und der Art und Weise, wie sie getroffen werden. Viele junge Menschen sind der Ansicht, dass ihre Interessen und Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden und dass die politischen Entscheidungsträger/-innen nicht genug tun, um die Probleme der Gesellschaft anzugehen.

      Darüber hinaus sind Jugendliche oft sehr sensibel für Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen und neigen dazu, politische Entscheidungen auf der Grundlage dieser Wahrnehmungen zu bewerten. Sie fordern eine transparente Entscheidungsfindung und eine größere Beteiligung der Öffentlichkeit an politischen Prozessen.

    • Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung fragen Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung fragen
      Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung fragen
      Expertinnen und Experten Entscheidungen treffen lassen Expertinnen und Experten Entscheidungen treffen lassen
      Expertinnen und Experten Entscheidungen treffen lassen
      Menschen die Teilnahme und Diskussion wichtiger politischer Entscheidungen erleichtern Menschen die Teilnahme und Diskussion wichtiger politischer Entscheidungen erleichtern
      Menschen die Teilnahme und Diskussion wichtiger politischer Entscheidungen erleichtern
      Gewählte politische Vertreterinnen und Vertreter entscheiden lassen Gewählte politische Vertreterinnen und Vertreter entscheiden lassen
      Gewählte politische Vertreterinnen und Vertreter entscheiden lassen
    • Immer mehr Jugendliche zeigen ein Interesse daran, sich politisch zu engagieren und ihre Meinung zu aktuellen Themen zu äußern. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Möglichkeit zur politischen Beteiligung und Mitgestaltung. Viele Jugendliche wünschen sich daher Beteiligungsformate wie Jugendparlamente, Bürger/-innendialoge oder Online-Plattformen, die es ihnen ermöglichen, ihre Anliegen und Ideen einzubringen und direkt mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Kontakt zu treten. Durch diese Formen der Beteiligung können Jugendliche das Gefühl bekommen, dass ihre Stimme gehört wird und sie aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt teilnehmen können.

    • Grafik von verschiedenen Beteiligungsformaten:
Losformat, Wahlverfahren, Offene Beteiligung, Projektbezogene Beteiligung

    • Alle Daten und Fakten ebenso wie die Grafiken wurden der Jugendstudie 2022 entnommen.


      Dieses Schaubild als Textversion (Link in neuem Fenster)